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Natur & Landwirtschaft30. August 2026

Aargauer Hof macht aus Kichererbsen regionalen Hummus

Ein Landwirtschaftsbetrieb in Benzenschwil baut Kichererbsen an und verarbeitet einen Teil direkt zu Hummus. Das Beispiel zeigt, wie neue Kulturen zu regionalen Produkten werden können.

Auf dem Lindenhof in Benzenschwil im Aargau wachsen seit dem vergangenen Jahr Kichererbsen. Landwirt Fabian Vollenweider kam auf die Idee, weil seine Familie Lebensmittel, die sie gerne isst, wenn möglich selbst erzeugen möchte.

Der warme und trockene Sommer erwies sich für die Pflanzen als günstig. Kichererbsen stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen und kommen mit Bedingungen zurecht, die für manche traditionelle Kulturen schwieriger sind.

Ein Teil der Ernte wird direkt auf dem Hof weiterverarbeitet. Daraus entsteht Hummus, der im Hofladen und bei einzelnen Detailhändlern verkauft wird. Damit bleibt ein Teil der Wertschöpfung direkt beim Betrieb.

Das Beispiel zeigt, wie Landwirtschaft auf neue Ernährungsgewohnheiten und veränderte Bedingungen reagieren kann. Kichererbsen werden in der Schweiz häufig gegessen, stammen bisher aber überwiegend aus dem Ausland.

Ob der Anbau langfristig in grossem Stil wirtschaftlich wird, hängt von Erträgen, Verarbeitung und Nachfrage ab. Der Hofversuch liefert jedoch praktische Erfahrung und zeigt, dass die Kultur grundsätzlich auch in der Schweiz funktionieren kann.

Aus einem Experiment ist damit ein regionales Lebensmittel entstanden, das Landwirtschaft, Verarbeitung und Konsum auf kurzem Weg miteinander verbindet.

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