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Kultur & Musik28. August 2026

Gershwin-Ausstellung macht amerikanische Musikgeschichte unmittelbar erlebbar

Die Library of Congress zeigt Manuskripte, persönliche Gegenstände und Kunstwerke von George und Ira Gershwin. Die Ausstellung führt mitten in die Arbeitswelt zweier Brüder, deren Musik bis heute ein breites Publikum erreicht.

Die Library of Congress in Washington zeigt unter dem Titel «Here to Stay: The Legacy of George and Ira Gershwin» eine Ausstellung über das Leben und Werk der beiden berühmten amerikanischen Brüder.

Im Zentrum stehen Originalmaterialien aus der Gershwin-Sammlung der Bibliothek. Dazu gehören Musikmanuskripte und Dokumente, die zeigen, wie George und Ira Gershwin arbeiteten und wie ihre Lieder und Bühnenwerke entstanden.

Besonders anschaulich wird die Ausstellung durch persönliche Gegenstände. Zu sehen sind unter anderem Georges Klavier und Schreibtisch sowie Iras Schreibtisch, Schreibmaschine und weitere Stücke aus ihrem Arbeitsalltag.

Auch Selbstporträts beider Brüder in Öl gehören zur Präsentation. Dadurch erscheinen sie nicht nur als Namen der Musikgeschichte, sondern als kreative Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Ausdrucksformen.

George Gershwin prägte mit Kompositionen zwischen klassischer Musik, Jazz und populärer Unterhaltung die amerikanische Musik des 20. Jahrhunderts. Ira Gershwin wurde als Textdichter für seine präzise und oft spielerische Sprache bekannt. Gemeinsam schufen sie Werke, die über Generationen hinweg aufgeführt werden.

Die Ausstellung macht sichtbar, wie kulturelles Erbe in Archiven bewahrt und zugleich neu zugänglich gemacht werden kann. Originale Arbeitsmaterialien ermöglichen einen unmittelbaren Blick auf kreative Prozesse, die sonst meist nur über fertige Musik bekannt sind.

Quelle: Library of CongressOriginalquelle öffnen ↗
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