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Natur & Tiere27. August 2026

Renaturierte Bäche geben jungen Lachsen neue Lebensräume

Langjährige Beobachtungen in Nordkalifornien zeigen, wie wiederhergestellte Fluss- und Feuchtgebiete jungen Coho-Lachsen zusätzliche Lebensräume geben. Die Forschung hilft, weitere Renaturierungen gezielter zu planen.

Am Prairie Creek in Nordkalifornien wird seit Jahren untersucht, wie die Wiederherstellung von Fluss- und Feuchtgebieten jungen Coho-Lachsen hilft. Forschende beobachteten die Fische vor, während und nach den Renaturierungsarbeiten.

Mehrere wiederhergestellte Bereiche bieten den Jungfischen zusätzliche Möglichkeiten, Nahrung zu finden, zu wachsen und Schutz zu suchen. Nicht jeder Bereich funktioniert in jedem Jahr gleich gut, doch genau darin liegt ein Vorteil mehrerer unterschiedlicher Lebensräume.

Wenn ein Standort in einem bestimmten Jahr weniger günstig ist, kann ein anderer Bereich diese Rolle übernehmen. Die Forschenden sehen darin einen wichtigen Hinweis für die Planung künftiger Renaturierungsprojekte.

Eine weitere Beobachtung überraschte das Team. Markierte Junglachse aus Prairie Creek wurden später in deutlich weiter entfernten Küstengewässern gefunden – bis zum Klamath River im Norden und zur Humboldt Bay im Süden.

Das deutet darauf hin, dass kleine Küstenzuflüsse und Wanderwege eine grössere Rolle im Leben der Fische spielen als früher angenommen. Schutz einzelner Flüsse allein könnte deshalb zu kurz greifen.

Die Beobachtungen sollen mindestens bis 2028 weitergeführt werden. Dadurch entsteht ein langfristiges Bild davon, wie Natur auf Wiederherstellung reagiert und welche Lebensräume für die Tiere besonders wertvoll sind.

Quelle: NOAA FisheriesOriginalquelle öffnen ↗
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