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Natur & Philosophie30. August 2026

Frankfurter Museum lädt zum Nachdenken über das Zusammenleben vieler Arten ein

Beim Museumsuferfest öffnet das Museum Giersch der Goethe-Universität seine Ausstellung über neue Beziehungen zwischen Menschen, Natur und künstlichen Systemen. Führungen, Workshops und ein offenes Atelier verbinden Kunst, Ökologie und Zukunftsfragen.

Das Museum Giersch der Goethe-Universität Frankfurt beteiligt sich am 30. August am Museumsuferfest mit einem ganztägigen Programm rund um seine Ausstellung «Multispecies Members Club». Die Ausstellung fragt, wie Menschen mit Bäumen, Wasser, anderen Lebewesen und künstlichen Systemen zusammenleben können.

Der Titel versteht das Museum gedanklich als einen Club, dessen Mitglieder nicht nur Menschen sind. Damit wird die vertraute Perspektive verschoben: Pflanzen, Tiere, Wasser und technische Systeme erscheinen nicht bloss als Umgebung, sondern als Teile gemeinsamer Lebensräume.

Besucherinnen und Besucher können an Führungen teilnehmen, Ergebnisse von Workshops sehen und ein offenes Atelier besuchen. Für Kinder gibt es eigene kreative Angebote.

Ein Augmented-Reality-Workshop trägt den Titel «Dialogues Between AI and Water». Er verbindet digitale Technik mit der Frage, wie wir Wasser wahrnehmen und über ökologische Beziehungen nachdenken.

Die aktuelle Ausstellung läuft noch bis zum 6. September. Das Museumsuferfest bietet deshalb eine der letzten Gelegenheiten, sie im Rahmen eines besonders offenen Programms zu erleben.

Das Projekt verbindet Kunst mit philosophischen und ökologischen Fragen, ohne einfache Antworten vorzugeben. Im Mittelpunkt steht die Einladung, die Welt nicht nur aus menschlicher Perspektive zu betrachten und Beziehungen zwischen lebenden und künstlichen Systemen neu zu denken.

Quelle: Goethe-Universität FrankfurtOriginalquelle öffnen ↗
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