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Natur & Wetter27. August 2026

Neuer Meteosat beobachtet Europas Wetter noch genauer

Der Satellit MTG-I2 ergänzt Europas neue Meteosat-Generation. Häufigere hochauflösende Bilder helfen Wetterdiensten, Entwicklungen in der Atmosphäre schneller und genauer zu verfolgen.

Europa hat seine neue Generation geostationärer Wettersatelliten weiter ausgebaut. MTG-I2 wurde erfolgreich gestartet und ergänzt die Meteosat-Third-Generation-Familie.

Der Satellit beobachtet die Atmosphäre über Europa und Nordafrika aus grosser Höhe. Seine Instrumente liefern hochauflösende Bilder in kurzen zeitlichen Abständen.

Dadurch können Wetterdienste verfolgen, wie sich Wolken, Fronten und andere atmosphärische Strukturen entwickeln. Besonders schnelle Veränderungen werden früher sichtbar als mit älteren Systemen.

Die Daten helfen bei alltäglichen Wetterprognosen ebenso wie bei Frühwarnungen. Auch langfristige Beobachtungen der Atmosphäre profitieren von der höheren zeitlichen und räumlichen Auflösung.

MTG-I2 ist Teil einer europäischen Infrastruktur, die über viele Jahre hinweg Wetterinformationen liefern soll. Dabei arbeiten ESA, EUMETSAT und nationale Wetterdienste zusammen.

Auch wenn hinter dem Satelliten viel Technik steckt, ist sein Nutzen sehr lebensnah: bessere Beobachtung des Himmels soll dazu beitragen, Wetter verständlicher und Vorhersagen verlässlicher zu machen.

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