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Technik & Nachhaltigkeit27. August 2026

Wie Forschung Gebäude und Kulturgüter länger haltbar macht

Empa-Forschende untersuchen, wie sich Metall an Gebäuden unter verschiedenen Umweltbedingungen verändert. Ihre Arbeit hilft, Bauteile länger zu nutzen, Ressourcen zu sparen und auch historische Bauwerke gezielter zu schützen.

Korrosion betrifft fast alles, was aus Metall gebaut ist: Dächer, Brücken, Fassaden, Schienen, Strassenschilder und historische Bauwerke. Forschende der Empa untersuchen deshalb, unter welchen atmosphärischen Bedingungen Metalle besonders schnell altern und wie sich dieser Prozess besser vorhersagen lässt.

Im Vergleich zu früher sind viele Materialien und Schutzsysteme bereits deutlich langlebiger. Die Empa verweist darauf, dass sich die Situation gegenüber den 1980er-Jahren verbessert hat. Trotzdem verursacht Korrosion weiterhin grosse Kosten und führt dazu, dass erhebliche Mengen an Stahl und anderen Metallen ersetzt werden müssen.

Die Forschenden setzen Metallproben unterschiedlichen Umweltbedingungen aus und analysieren, wie Feuchtigkeit, Schadstoffe und weitere Faktoren auf die Oberflächen wirken. Solche Daten helfen bei der Auswahl geeigneter Materialien und Beschichtungen für neue Gebäude.

Auch für historische Architektur ist das Wissen wichtig. Bei Kulturgütern geht es nicht darum, alte Materialien einfach auszutauschen, sondern möglichst viel Originalsubstanz zu erhalten. Genauere Kenntnisse über Korrosion ermöglichen gezieltere und schonendere Erhaltungsmassnahmen.

Die Forschung verbindet damit Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und Denkmalschutz: Wenn Metallbauteile länger halten und Wartung besser geplant werden kann, werden Material und Energie gespart und zugleich wertvolle Bauwerke geschützt.

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