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Gesellschaft27. August 2026

Schweizer Zukunftskompass zeigt überraschend viele gemeinsame Wünsche

Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass sich die Schweizer Bevölkerung bei vielen Vorstellungen für eine lebenswerte Zukunft erstaunlich einig ist. Besonders hoch gewichtet werden Natur, Regionalität, Gemeinschaft und ein zurückhaltender Einsatz von KI im Alltag.

Der neue Schweizer «Zukunftskompass» untersucht, welche Vorstellungen die Bevölkerung mit einer lebenswerten Zukunft verbindet. Grundlage ist eine repräsentative Befragung des Vereins Monda Futura, die bewusst nach gemeinsamen Nennern statt nach politischen Gegensätzen sucht.

Ein deutliches Ergebnis ist die hohe Wertschätzung von Natur und Regionalität. Viele Befragte wünschen sich, dass natürliche Lebensräume stärker berücksichtigt werden und Produkte, Dienstleistungen und gesellschaftliches Leben wieder mehr Nähe und lokale Verankerung bekommen.

Auch beim Einsatz künstlicher Intelligenz zeigt sich Zurückhaltung. Die Befragten unterscheiden zwischen nützlicher Technik und einem Alltag, in dem immer mehr Entscheidungen automatisiert werden. Der Wunsch richtet sich eher auf einen bewussten, kontrollierten Einsatz als auf möglichst viel KI in allen Lebensbereichen.

Für die Initianten ist besonders bemerkenswert, dass sich über Altersgruppen, Regionen und politische Lager hinweg mehrere gemeinsame Wünsche zeigen. Der Zukunftskompass soll deshalb weniger Unterschiede zuspitzen als sichtbar machen, wo gesellschaftliche Verständigung bereits vorhanden ist.

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